TCM Ambulanz Dr. med. B. Steinig
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Die TCM wendet sich besonders der energetischen Organaufgabe im Therapiekonzept zu und untersucht dabei das Yin – zu – Yang – Verhältnis.
Sind Organe gestört, fallen bestimmte energetische Funktionen aus, die nicht immer mit der gewebegebundenen chemischen Aufgabe direkt verbunden sind. So gibt es z.B. Funktionsstörungen der Milz, die sich in muskulären Schmerzen ausdrücken. In der TCM wird dieser Zustand "Qi-Blockade" genannt. Qi-Blockaden verhindern in der Folge auch andere Organfunktionen, die der primären nachgeordnet sind.
Als Überblick muss man sich das so vorstellen:
Die 5 Elemente sind:
Wasser - Holz - Feuer - Erde - Metall
Die Niere ist das Organ des "Wassers" und versorgt alle anderen Organe mit Wasser und Wärmeenergie und sorgt für Stabilität und Elastizität insbesondere der Knochen, des Marks und der Blasenfunktion.
Das Yang - Partnerorgan der Niere ist die Blase. Sie verwaltet nicht nur den Harn, sondern gilt als dritte trennende und klärende Kraft der Körperflüssigkeiten, mit denen auch der Wärmetransport verbunden ist.
Die Leber ist das Organ des Stoffwechsels und versorgt alle Organe mit Energie für ihre Arbeit. Ihre Leistung schafft für andere Organe Harmonie und Wohlbefinden; sie ist die Quelle des Wachstums und der Emotionen. Wenn Störungen der Leberenergie auftreten, entstehen Dysbalancen auf allen Ebenen unseres persönlichen Lebens. Sie ist leistungsfähig und stark wie ein Baum und wird auch als Sitz der "Holz-Energie" bezeichnet.
Das Yang - Partnerorgan der Leber ist die Gallenblase. Stofflich gesehen, trennt sie die Gallensäfte von der Hauptstrombahn und leitet sie in die Reserve. Energetisch bedeutet dies ein Einteilen der Verdauungskräfte im eigentlichen und auch im seelischen Sinne. Ihre Kräfte helfen bei Entscheidungen, Annahme und Abwehr, Abriss und Aufbau.
Das Herz ist das Organ der Blutbewegung und versorgt alle anderen Organe mit Blut und Wärme. Es stellt energetisch das Organ des "Feuers" und der Bewegung dar. Es hat eine besonders enge Beziehung zu unserer Seele und nährt die geistigen und emotionalen Fähigkeiten des Menschen.
Das Yang - Partnerorgan des Herzens ist der Dünndarm. Überhitzung des Herzfeuers kann häufig zu Geschwüren im 12-Fingerdarm führen. Im umgedrehten Fall kann das wärmende Yang des Dünndarms (entsprechend mit gesunden Nährstoffen angereichertes Blut) eine Schwäche des Herzen ausgleichen.
Die Milz und Bauchspeicheldrüse sind Organe der Speicherung und Verdauung. Unter ihrem Einfluss wird der Prozess angestoßen, körperfremde Stoffe, die als Nahrung aufgenommen werden, in körpereigene umzuwandeln. Sie stellen zentrale Organe der Energiegewinnung dar und bilden gewissermaßen die „Mitte“ des Körpers. Deshalb wird die Milz als "Erd-Energie" bezeichnet. Störungen in der Mitte zeigen sich häufig als Energiedefizite auf verschiedenen Ebenen, wie Darmfunktionsstörungen, Blut- und psychische Krankheiten, wie auch anatomische Instabilität der Organe, insbesondere der Subcutis, Muskeln und Gefäße.
Der Yangpartner der Milz/Pankreas ist der Magen. Wird dem Magen ein gesunder Wechsel von Arbeit und Ruhe angeboten, stimmt die Verdauung, der Energiehaushalt entspricht den Bedürfnissen. Wird er aber überladen, oder muss er hungern, kommt es zum Nahrungsstau oder zu Geschwüren, es können Bauch- und Kopfschmerzen, sowie seelische Störungen folgen.
Die Lunge ist das Organ der Atmung und regelt Luft- und Blutzirkulation in enger Beziehung mit dem Herzen und dem Brustkorb. Aus der Sicht der TCM schafft die gesunde Lungenarbeit eine Stabilität und Sicherheit im täglichen Leben.
Sie sorgt für ein Gerüst im Alltag (mit "Metall" verglichen) und in diesem Maße für geregelte „Energiestraßen“ und passierbare Wasserwege (z.B. Blutgefäße, Lymphgefäße, zelluläre Membrankanäle, zwischenzelluläre Räume) im oberen Körper. Ohne „Metallenergie“ der Lunge würde der Organismus seine Energiestraßen nicht pflegen können, in direktem und übertragenem, geistigem Sinne austrocknen.
Der Yangpartner der Lunge ist der Dickdarm. Er leitet überschüssige Yin-Energie der Lunge in den Meridiankreislauf und fördert die Trennung der klaren von trüben Flüssigkeiten. Eine Dickdarmerkrankung führt häufig zu Kälte- und Schwächekrankheiten, welche die Lunge stören.
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Arztpraxis für Traditionelle Chinesische Medizin, Akupunktur und Schmerztherapie Dr.med.B.Steinig
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