Leben und Leid
26. August 2009
Liebe Leser, ist Leiden sinnvoll?
Ich behaupte:
Spannung ist Leben, weil Leben Spannung hat!
Leiden ist Leben, weil Leid und Freud Spannung hat!
“Warum passiert mir eigentlich immer so etwas?” Sie kennen selbst diesen Vorwurf.
Jeder fragt sich: Was habe ich falsch gemacht?
Aber NEIN, NICHTS!
Wenn nichts passiert, ist das Leben nicht Wert gelebt zu werden.
Wenn ein Mensch Ereignisse nicht verstehen kann, ist das kein Indiz dafür, dass sie nicht sein dürfen. Im Gegenteil, alles passiert, obwohl wir denken …
Wir Menschen denken nur zu gern, wir müssten unser Leben bequem gestalten. Klingt RICHTIG, ist aber AUCH FALSCH! Zu jedem Pol gibt es einen Gegenpol, sonst wäre es ja kein Pol.
Betrachten wir mal die Pole: Gibt es einen Anfang, so gibt es auch ein Ende; gibt es ein Oben, so muss es auch Unten geben, gibt es Links, so auch Rechts, es gibt Richtig wie Falsch, Gesund wie Krank….
Eine KRANKHEIT ist nur der andere Zustand unseres Lebens. Wenn die rechte Hand schmerzt, nehmen wir die linke zum Essen. Die Frage nach dem „Warum gerade bei mir?“ endet oft mit der Erklärung nach der äußeren Ursache: Z.B. Sturz, Infektion, Zerrung ….
Diese „Ursachen“ sind aber leider nicht der Grund für die Erkrankung an der Hand. Die äußerliche „Ursache“ ist nur das äußere Bild, welches sich Ihnen eröffnet, nachdem Sie z.B. gefallen sind.
Den tatsächlichen Grund finden Sie in der Harmonielehre.
TCM ist die Lehre der Harmonie.
Sie besagt:
Oben wie Unten
Innen wie Außen
Links wie Rechts
Schwarz wie Weiß….
Sie werden fragen, wie das sein kann:
Nun, stellen sie sich eine Batterie vor! Sie sehen ein Zeichen am Pluspol und ein anderes am Minuspol. Sie werden behaupten, dass sie sich eindeutig unterscheiden. Als nächstes versuchen Sie sich vorzustellen, einen Pol wegzunehmen. Was würde übrig bleiben?
Rein mechanisch könnte der „andere“ Pol überbleiben, aber energetisch gibt es dann diesen anderen Pol nicht mehr. Es bleibt nur noch das Zeichen dafür übrig. Sie werden in dieser „Batterie“ noch nicht mal eine Batterie vorfinden, sondern nur noch die Hülle mit einer Bezeichnung, die obendrein jetzt falsch ist. Hier wird klar, dass in der Existenz von PLUS auch die Existenz von MINUS liegt!
Eine Krankheit ist auch ein äußerer Gegenpol der inneren Unzufriedenheit. Das kann man auch umgedreht sehen. Es ist immer richtig. Krankheit grenzt die körperliche Beweglichkeit ein, die in der Seele, im Geiste schon vorher vorlag.
Was wir außen sehen, muss es auch innen geben, nur in einer anderen Form und anders polarisiert!
Löschen wir das Symptom an der äußeren Hülle, wird der innere Gegenpol sie wieder hervorbringen, an einer anderen Stelle, mit einem anderem Aussehen, aber in der Bedeutung ebenbürtig.
Heilen wir beides, verschwindet die Krankheit, weil der innere Energie-Zustand des Menschen diesen „kranken“ Ausdruck nicht mehr braucht.
Bleiben wir bei unserer verletzten Hand:
Ich stürze z.B. auf die rechte Hand und verletze sie dabei. Als äußere Ursache erscheint mir der Stein, über den ich gestolpert bin.
Wenn das stimmen würde müssten alle Menschen auf diesem Weg über ihn stolpern.
So ist es aber nicht! Erst meine inneren Beweggründe und die äußeren Umstände führen zu dem Sturz. Der Stein ist völlig schuldlos.
Beweggründe, die mich beim Gehen ablenkten, körperliche Geschicke, Schreckauslösung und vieles mehr bewirkten einen bestimmten Ablauf des Zusammenstoßes mit dem Stein und den Ablauf wie ich falle.
So ist in dieser Situation des Sturzes die Verletzung folge-RICHTIG, obwohl ich den Endzustand als FALSCH und ärgerlich bezeichne. Hierin liegt die DUALITÄT (Zweiseitigkeit) jeder Erkrankung.
Das ist das Gesetz der Harmonie: Innen wie Außen und Links wie Rechts, Oben wie Unten: Krankheiten sind die „Professoren“ unseres Geistes. Der Geist lernt vom Körper – wenn wir ihn „einschalten“, und der Körper lernt vom Geist – so lange wir leben.
Es nutzt mir demnach gar nichts, wenn ich nur die blutende Hand verbinde. Das ist mechanische Medizin, die für den Augenblick auch hilft. Wenn ich jedoch nicht nachdenke, was zum Sturz geführt hat, so muss ich noch ein zweites und drittes Mal stürzen, bevor meine Aufmerksamkeit geschärft ist!
Die TCM-Medizin hat es nicht nötig, einen Kranken als krank und ausgestoßen oder eingesperrt im Krankenhaus zu betrachten, weil jede Erkrankung eben ein Zustand eines anderen Pols bedeutet.
Erkennen Patient und Arzt diese beiden Pole gemeinsam, dann wird der Patient geheilt.
Die gebrochene Hand kann vielleicht mit Platten und Schrauben „repariert“ werden, aber heil wird sie erst, wenn der Gegenpol geheilt ist – das Denken und Empfinden. Genau dieses SPANNUNGSFELD zwischen Denken/Empfinden und Tun/Beobachten wirkt als MOTOR für das menschliche Leben.
Wenn Sie Fragen haben, stellen Sie sie einfach!
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Dr. med. B. Steinig










… fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.






Die TCM basiert auf der tiefgründigen Diagnostik energetischer Störungen einzelner Organe oder Systeme. Aufbauend auf Grunddiagnose und laufenden Veränderungen unter der Therapie wird Methodik und Behandlungsstrategie angepasst. Die Diagnose Stellung erfolgt mittels Untersuchung, Befragung, Haut-, Puls-, und Zungendiagnose, die als Teil der vegetativen Diagnose fungieren. Dabei werden keine Organdiagnosen erstellt, wie zB. die Entzündung eines Organs darstellt. In der TCM geht es um das Erkennen der Fehlregulation in allen Lebenssystemen und Schutzprogrammen des Menschen. Fehler in diesen Systemen äußern sich im Vegetativum, auf der Haut, auf den Schleimhäuten und natürlich auch an den Organen selbst und damit im subjektiven Körpergefühl. Dies alles kann der TCM Arzt nutzen, um zur richtigen Diagnose zu kommen. Da einerseits die Chinesen ihre Medizin mit volksnahen Bezeichnungen versehen haben, und andererseits die zellularen Ursachen damals nicht bekannt waren, klingen die Diagnosen auch sehr einfach, wie z.B.: Wind in der Gallenblase, Schleim in der Lunge, Feuer im Herzen. Dennoch sind sie schlüssig und nützlich. Die Diagnosen sind Bezeichnungen für den pathologischen energetischen Zustand, der den Patienten belastet.
Die wichtigste Methode ist, dem Patienten die Verantwortung für seinen eigenen Geist und Körper zurück zu geben. Denn alle Wünsche und dazu gehörigen Bewegungs- und Ruhephasen im eigenen Leben müssen vorher selber entschieden werden. Jeder ist für sich selbst verantwortlich, auch wenn sein Arzt irgend etwas empfiehlt, entscheiden muss der Patient selber! Das biologische Leben ist nun einmal Berührung und Reibung mit der Umwelt im weitesten Sinne. Das ist schön und interessant einerseits, aber andererseits verbraucht es die biologische Substanz. Wenn es nicht so wäre, würden wir ewig leben. Die praktischeren Methoden der Therapie sind die Regelung mittels der Akupunktur, der Kräutertherapie, der Diätetik, die in unserer Ambulanz durchgeführt werden. Sie können auf die Regelprozesse des Körpers, sowie des Geistes und der Seele über verschiedene Informationsbahnen oder Energieträger Einfluss nehmen. Dabei sollten Sie wissen, dass jede Nahrung wie ein Medikament wirken kann. Es ist ein Fehler aus der Sicht der TCM, die Nahrung nur nach Energiewerten einzuteilen. Weitere wesentliche Behandlungsmethoden sind QiGong/ TaiJi und Feng Shui. Sie beruhen auf der Erkenntnis, dass sowohl bestimmte Körperbewegung und auch Wohnungsstrukturen auf einzelne Organe günstig oder auch schädlich einwirken können.